Rennräder everywhere, und jetzt auch noch im Rroom. Aber wir bleiben entspannt im Sattel sitzen: Am Freitag den 3. Juli werden wir, in gepunktetem Trikot und Fahrtwind im schütteren Haar, ein Magazin und seine Protagonisten umkreisen.
Präsentiert wird das Heft When We Were Kings von Oliver Soulas, der in Europa unterwegs war, um die heute nur noch in Fachkreisen bekannten, ehemaligen Helden des Rennradsports zu portraitieren. „Raphaël Géminiani offerierte Champagner, Roger deVlaeminck schenkte mir Kartoffeln aus seinem Garten…“ so Soulas.
Zusammengefasst und gestaltet wurden die Begegnungen mit der konditionsstarken Münchner Grafikerin Laura Breiter die auch mitschwitzen wird. Willkommen zu der gemeinsamen, langen Etappe zur Lothringer13 Anhöhe. Am Vorabend des Starts zur diesjährigen Tour de France gibt es die Publikation gratis,und wir feiern auf ungesunde Weise im Pulk die Faszination eines Sports, der seine leistungsfähigsten Tage hinter sich hat.
Im Begleitwagen sitzen ausserdem Werke des dänischen Filmemachers und Literaten Jørgen Leth und, last but not least des grossen Monsieur Louis Malle: A sunday in hell dokumentierte 1976 den Frühjahrsklassiker Paris-Roubaix, ein Rennen das fast so hart und irre ist wie aktuell 40 mal um den Münchner Hauptbahnhof zu radeln, und bereits 1962 entstand der wohl charmanteste Blick auf die masochistische Gruppenreise durch Frankreich: Vive le tour.






